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Die Geschichte
von
FROM KRÜGERSLAND

Ich
möchte euch gerne was ganz wunderschönes erzählen. :-)))))))))))))
Eine Freundin von uns hat eine Hündin und die wurde ca. Ende April trächtig. War
natürlich eine große Aufregung im Hause Krüger. Sie ist eine tschechische
Straßenhündin mit dem Charakter der uns allen dreien von Straßenhunden bekannt
ist. :-)))) Ich für meinen Teil hab mich riesig gefreut. War auch mehr oder
weniger geplant. Der Vater sollte ursprünglich ein Westi sein, na ja das hat bei
mir ein bisschen Stirnrunzeln hervorgerufen. Schlussendlich hat sich dann ein
kleiner Jack Russel durchgesetzt. Ein Zuchtrüde im Übrigen der auch die nötige
Erfahrung bei dieser Sache hatte.
Die Schwangerschaft verlief weitgehenst problemlos. Riesig freute ich mich, als
mich die Ela eines Tages fragte, ob ich bei der Geburt dabei sein wollte. Sie
wäre doch etwas nervös und hätte so was noch nie erlebt. Ich konnte sie damit
beruhigen, dass ich ihr sagte, dass auch mir da etwas die Erfahrung fehlte, aber
ich sagte natürlich zu.
Am Donnerstag Nacht nun klingelte bei uns das Telefon und Ela war dran.
"Ute..... schnauf.....ich glaub es geht los....." Ich bin natürlich sofort in
die Klamotten und Richtung Iffezheim gefahren. Uhrzeit 23 Uhr. Als ich dort
ankam, empfing mich bellend wie ich es gewohnt war, die kleine Kiki. Man konnte
auch sehen, dass der Bauch sich gesenkt hatte und für den kleinen Hund (ca. die
Größe vom 38,5 cm) hatte sie einen mächtigen Bauch und ein riesiges Gesäugte.
Und sie lies es sogar zu, dass ich ihr den Bauch streicheln durfte, ja sie
genoss es sogar und man konnte fühlen, wie die kleinen sich darin bewegten und
strampelten. Ela fragte mich was ich meinte wie viele es sein könnten. Dem
fühlen nach waren es meiner Ansicht nach ca.4-5 Stück.
Gelegentlich konnte man auch merken, dass wohl schon Wehen da waren. Sie sich
aber noch in der Eröffnungsphase befand welche laut diverser Bücher sich über 36
Stunden hinziehen können. Was wir natürlich nicht hofften.
Ela hatte ihr mit viel Liebe eine Wurfkiste gebaut in die sie auch immer wieder
reinging scharrte und nestelte um dann wieder nervös rauszusteigen und
umherzulaufen. Uhrzeit ca. 2.30 h. Wir entschlossen uns, mit ihr nach draußen zu
gehen natürlich mit Taschenlampe weil wie wir gelesen hatten es Hündinnen gab
die beim Pipi machen schon einen Welpen zur Welt gebracht haben. Dies war Gott
sei Dank nicht der Fall.
Als wir wieder zurück kamen wollte sie von der Wurfkiste plötzlich nichts mehr
wissen und wollte unbedingt nach oben, wo sie noch ein weiteres Körbchen stehen
hatte. Sie war in keinem Fall davon abzubringen sich da rein zu legen anstatt in
die Wurfkiste. Nun ja was sollten wir machen sie lag dann in ihrem Körbchen und
wir beschlossen sie vorerst mal in Ruhe zu lassen. Da das Haus sehr offen ist,
konnte man jeden Schnaufer und jedes Hecheln genau hören. Wir versuchten auch
ruhig zu bleiben was wirklich nicht einfach ist aber wir haben es bis dahin gut
hingekriegt. Und die Kiki beschloss erst mal zwei Stunden zu schlafen. Um dann
noch mal unbedingt nach draußen zu wollen wieder mit Taschenlampe gleiches
Spiel. Dieses wiederholte sie noch zwei mal und als sich bis 7.30 h nichts getan
hatte beschloss ich nach hause zu fahren allerdings mit der Bitte an die Ela
mich sofort anzurufen, wenn sich was ergeben würde.
Freitag Abend 18.15 h klingelte dann das Telefon, Ela, sie sagte mir, dass die
Kiki nun richtige Wehen hätte und auch nichts mehr Fressen wollte. Ich wieder in
die Klamotten und ab nach Iffesheim. Und sie war wirklich in den Wehen. Man
konnte bei jeder Wehe sehen, wie sich die Föten Richtung Ausgang bewegten. Und
die Kleine genoss es abwechselnd von uns den Bauch massiert zu bekommen. Nun
ging's wirklich los. Unfassbarer Gedanke zu diesem Zeitpunkt. In dieser Nacht
gingen wir noch 4-5 mal mit ihr raus sie wollte unbedingt in den Garten und
scharrte unbeirrt und nicht mehr ansprechbar unter Gebüschen im Gras wieder im
Gebüsch. Sie wollte unter keinen Umständen mehr rein bis die Ela sie schließlich
reingetragen hat. Und selbst da drängelte sie immer wieder nach draußen. Also
die nächsten male nur noch mit Leine. War eine gute Entscheidung.
Gegen 23.30 ging sie dann noch einen Stock höher wo sich das Schlafzimmer von
Andi und Ela befindet und legte sich aufs Bett!!!!
15 Minuten später platzte die erste Fruchtblase und sie ging vom Bett runter
wieder rauf wieder runter bis dann ein kleines dunkles etwas zu sehen war....
der erste Welpe war geboren..... alles ruhig wir hatten Herzklopfen...plötzlich
quiekte und strampelte es....es lebt!! Juchuuu!!!!! 23.45h. Und die Kleine
machte instinktiv alles richtig....es war der helle Wahnsinn! Ein kleiner
Rüde..... kaum 10 min später hatte sie wieder Presswehen und der nächste Welpe
kam das ging ganz schnell...wieder ein Rüde und er lebte.... wieder 20 min
später der nächste Welpe.... quiekend strampelnd.... und wieder ein Rüde.
Was beeindruckend war, dass während die Kiki die Welpen zur Welt brachte, sie
dem Andi vertrauensvoll die anderen Welpen in die Arme legte. Da sie vor lauter
Presswehen nicht mal die Zeit hatte, ihre Kinder trocken zu lecken. Ein irres
Gefühl die kleinen in der Hand zu halten wo sie schmatzend sich an den
Handinnenflächen fest saugten. Und wir hatten die Gelegenheit sie gleich zu
wiegen. Sie wogen zwischen 200 und 260g und waren ganz schön groß.
Dann hatte die Kiki knapp 1 1/2 Stunden Pause in denen sie sich ausgiebig ihren
drei Welpen widmen konnte einer war dabei, der wohl keinen Hunger hatte und
lieber wieder dahin wollte wo er herkam. Aber irgendwann hat er dann doch
gemerkt wo es besser ist. Und sie waren wunderschön. Geströmt, braun, schwarz,
einer ist dabei der sieht aus wie die Gipsy mit Brustfleck und weißen Pfötchen.
Gegen 3.30 kamen dann wieder Presswehen und man konnte merken, dass sie schon
ziemlich erschöpft war sie stemmte sich beim Pressen an den Andi, da sie fast
keine Kraft mehr hatte sich auf den Beinen zu halten.
Kurz darauf war Nr. 4 geboren Das war der Hammer man hörte ihn und sah ihn schon
noch bevor die Fruchtblase richtig offen war. Kein Zweifel der lebte sicherlich.
Sein erster Weg die Nahrungsquelle wo er auch alles zur Seite schob was im Weg
lag. Wieder ein Rüde! Der erste Gedanke, der mir dabei durch den Kopf schoss,
war „Bruce Lee“.
Man konnte noch fühlen, dass noch ein oder zwei Welpen drin waren. 15 min später
wieder Presswehen und kurz vor vier ist dann der 5. Welpe zur Welt gekommen wie
alle anderen auch mit quieken und strampeln und man glaubt es nicht wieder ein
Rüde! Und das war der letzte der Bauch fühlte sich weich an alle Nachgeburten
waren da und Kiki lag glücklich aber erschöpft mit ihren Kindern auf dem Bett.
Ja das Schlafzimmer der Krügers ist nun die Kinderstube. Sie hat ihr Körbchen
oben und ist glücklich und eine wundervolle Mutter. Tja 5 kleine Rüden einer
schöner als der andere da fällt es einem wirklich schwer eine Entscheidung zu
treffen ich denke meine ist schon gefallen :-)). Bin immer noch ganz hin und weg
das war wirklich mit das schönste, was ich bisher in meinem Leben erlebt habe.
Und wer hat schon das Glück bei der Geburt des eigenen Welpen dabei zu
sein...“Bruce Lee“.
Bis dahin
Viele liebe Grüße Ute und Gipserle die noch gar nix von ihrem "Glück" weiß
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