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FCI-Standard Nr. |
293 |
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Ursprung |
Australien |
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Verwendung |
Schäferhund |
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Klassifikation FCI |
Gruppe 1 Hüte- und Treibhunde |
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Allgemeines Erscheinungsbild |
Er ist ein wertvoller,
beweglicher, aktiver Hund, dank straffer Muskulatur in Verbindung mit sehr
geschmeidigen Gliedmaßen unermüdlich bei der Arbeit. Keineswegs darf es ihm
an Substanz mangeln. |
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Verhalten und Charakter (Wesen) |
Der Kelpie ist äußerst
aufmerksam, voller Eifer und sehr intelligent. Er ist von sanfter und
folgsamer Natur. Seine Energie ist nahezu unerschöpflich. Er ist sehr treu
und sehr ergeben. Er bringt eine instinktive Begabung für die Arbeit an
Schafen mit, gleich ob im freien Gelände oder innerhalb eines Geheges. Jeder
Gebäudefehler und jeder Wesenszug, der nicht in Übereinstimmung mit der
Hütehundnatur steht, muss als untypisch angesehen werden. |
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Haarkleid
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Haar :
Stockhaar mit kurzer und dichter Unterwolle.Das Deckhaar
ist dicht, jedes Haar gerade, hart und flach anliegend, so dass es
vor Regen schützt. Unter dem Körper und bis an die Hinterseite
der Gliedmaßen ist das Haar länger und bildet nahe der
Oberschenkel etwas wie eine leichte „Hose".
Auf dem Kopf (einschließlich dem Inneren der Ohren), an der
Vorderseite der Gliedmaßen und der Pfoten ist das Haar kurz.
Am Hals ist es länger und dicker und bildet einen Kragen.
Die Rute muss eine kräftige Bürste tragen. Zu langes oder
zu kurzes Haar ist fehlerhaft.
Im Durchschnitt muss das Haar am Körper 2 – 3 cm lang sein.
Haarfarbe:
Schwarz (Black)
schwarz und loh (Black and Tan)
rot (Red)
rot und loh (Red and Tan)
falbfarben (Fawn)
schokoladebraun (Chocolate)
rauchblau (Blue Smoke) |
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Größe |
Rüden:
46 bis 51 cm Widerristhöhe
N. B.: Rüden müssen zwei
offensichtlich normal entwickelte
Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
Hündinnen: 43 bis
48 cm Widerristhöhe |
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Gangwerk |
Um die nahezu unbeschränkte
Kraft und Ausdauer zu erreichen,
die von einem Hütehund bei der Arbeit auf
den weiten offenen Flächen verlangt wird, muss der Kelpie über einen ebenso
perfekten Körperbau wie eine perfektes Gangwerk verfügen. Jede Tendenz zu
Kuhessigen und fassbeinigen Sprunggelenken oder zu Steifheit, zu einer losen
Schulter, zu einem gehemmten Bewegungsablauf ebenso wie jede Neigung zum
Überkreuzen oder „Stricken" sind schwere Fehler. Das Gangwerk muss frei und
fließend sein, und der Hund muss aus voller Geschwindigkeit zu plötzlichem
Richtungswechsel fähig sein. Im Trab zeigen die Pfoten mit steigendem Tempo
die Tendenz, sich in Bodennähe anzunähern; sobald der Hund aber ruhig steht,
stehen alle vier Läufe absolut senkrecht (korrekter Stand). |
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Kopf |
Er steht im Verhältnis zur
Größe des Hundes. Der Umriss und
die gesamte Form des Kopfes vermitteln einen fuchsähnlichen Eindruck, der
durch die mandelförmigen Augen gemildert wird. |
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Oberkopf |
Schädel:
Leicht gerundet und zwischen den Ohren breit.
Im Profil betrachtet verläuft die Stirn geradlinig auf den Stop zu.
Stop:
Betont. |
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Gesichtsschädel |
Nasenschwamm:
Seine Farbe ist der des Haarkleides angepasst.
Fang: Klar
gezeichnet und gemeißelt; die Fanglänge liegt
vorzugsweise leicht unter der Schädellänge.
Lefzen:
Anliegend, klar gezeichnet, ohne Schlaffheit .
Wangen: Weder
fleischig noch hervortretend, sondern zum Fang
hin gerundet.
Zähne: Die
Zähne müssen gesund und kräftig sein und
gleichmäßigen Abstand zueinander aufweisen. Die untere
Schneidezähne liegen direkt hinter den oberen und haben Kontakt
mit ihnen, d. h. sie zeigen Scherenschluss.
Augen:
Mandelförmig, von mittlerer Größe und mit klar
gezeichneten Augenwinkeln. Ausdruck intelligent und voller Eifer.
Braune, der Haarfarbe angepasste Augenfarbe.
Bei blauen Hunden ist eine hellere Augenfarbe zulässig.
Ohren: Die
Ohren stehen aufrecht und enden in einer dünnen Spitze. Das Leder ist dünn,
aber am Ansatz kräftig. Sie sind weit
voneinander entfernt angesetzt, und die mäßig großen
Ohrmuscheln neigen sich nach außen; der äußere Rand
ist leicht abgerundet. Das Innere ist gut behaart. |
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Hals |
Der Hals ist von mäßiger
Länge, kräftig, leicht gebogen und verschmilzt harmonisch mit den Schultern.
Er ist ohne Wamme. Er weist einen ziemlich ausgeprägten Kragen auf.
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Körper |
Die
Rumpflänge, gemessen zwischen Brustbeinspitze und Sitzbeinhöcker, übertrifft
die Widerristhöhe im Verhältnis 10:9.
Overlinie:
Fest und horizontal.
Lenden: Fest
und gut bemuskelt.
Kruppe:
Eher lang und abfallend.
Brust: Eher
tief als breit.
Rippen: Gut
gewölbt.
Flanken:
Tief herabgezogen. |
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Rute |
In der Ruhe muss die Rute in
sehr leichtem Bogen herabhängen. Beim aktiven oder aufgeregten Hund kann sie
sich heben, darf aber auf keinen Fall über die durch die Schwanzwurzel
verlaufende Vertikale erhoben werden. Sie muss eine kräftige Bürste tragen.
Sie ist so angesetzt, dass sie harmonisch in die geneigte Kruppe übergeht.
Sie muss ungefähr bis zum Sprunggelenk reichen. |
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Gliedmassen |
Vorderhand :
Die Vorderläufe müssen muskulös, mit starkem, aber
nicht grobem Knochenbau, gerade und parallel sein.
Schultern: Sie
müssen trocken bemuskelt sein und gut schräg liegen; die Schulterblätter
stehen beim Widerrist nahe zusammen.
Oberarm: Er
bildet mit dem Schulterblatt einen rechten Winkel.
Ellenbogen:
Weder ein- noch ausgedreht.
Vordermittelfuß:
In der Seitenansicht ist er leicht schräg gestellt,
um eine gleichmäßige Bewegung und einen schnellen
Richtungswechsel zu ermöglichen.
Hinterhand:
Sie muss breit und kräftig sein. Von hinten gesehen,
sind die Hintergliedmassen von den Sprunggelenken bis zu den
Pfoten gerade und parallel und weder eng noch weit gestellt.
Knie:
Gut gewinkelt
Sprunggelenk:
Recht tief angesetzt. |
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Pfoten |
Die Pfoten müssen rund,
kräftig und mit dicken Ballen versehen sein. Die Zehen sind eng aneinander
liegend und gewölbt. Die Krallen sind kurz und kräftig. |
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Info |
www.vdh.de |